Was einmal mit einer schüchternen Bewegung in der ersten HKIT-Tanzstunde begann, ist zu einem bewussten Tanz herangereift - seit 14 Jahren begleiten mich die HKIT nun durchs Leben, durch Höhen und Tiefen, durch Mutlosigkeit und Resignation, durch Umbrüche und Phasen der Veränderung.

 

Und immer gibt es einen Tanz, eine Bewegung, die mir hilft - wieder bei mir selbst anzukommen, neuen Mut zu schöpfen, neue Kräfte zu versammeln.

 

Tanz hat für mich eine ganz neue Bedeutung bekommen, mein Leben eine neue Qualität: Verbindungen sind entstanden, zwischen meinem Körper und meiner Seele, heilsame und tiefgreifende Verbindungen, die ich mir vorher gar nicht hätte ausdenken können. Im Tanz entwickelte sich selbstständig und absichtslos all das, was mir dringend fehlte, um mich vollständig fühlen zu können. Das ist für mich nach wie vor ein großes Wunder, das durch das Tanzen geschehen ist. Wir nennen es das "Prinzip der Selbstregulation", ein anderes  Wort dafür ist "Selbstheilungskraft" oder auch "Homöostase".

 

Da, wo vorher Fremdheit war, Leere und ein großes Fragezeichen, ein dunkler Fleck, wenn ich nach Innen gespürt habe, zu mir selbst gespürt habe - da ist jetzt etwas Spürbares, Fühlbares, Gefülltes, meine innere Mitte, Atem, Selbst - die Selbstentfremdung hat sich mit den HKIT aufgelöst, und dafür bin ich sehr dankbar.  

 

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