Mehr Hintergründe zu Dreaming

In der Vorstellung der Aborigines gehört der Mensch zum Land, ist ein Teil ebenso wie ein Berg, ein Fluss oder ein Baum Teil der Landschaft ist. Die besondere Rolle des Menschen ist es, Hüter der Landschaft, Hüter ihres Traumes zu sein, denn der Traum ist konkret in der Landschaft verortet, vergleichbar mit unseren europäischen Mythen und Märchen, die ebenfalls an konkreten Orten beheimatet sind, wie z.B. die Holle-Mythologie am Hohen Meißner. 

Dreaming erneuert die Verbindung von Mensch und Natur und lädt dazu ein, sich auf die eigenen inneren Traumpfade zu begeben. Dadurch kann Raum bekommen, wofür im Alltag keine Zeit ist: Loslassen, Entspannen, neue Perspektiven und Einstellungen entwickeln.

Dazu tauchen wir ein in das Dreaming der Landschaft, in die Entstehungsgeschichte der Landschaft. Hier in Berlin sind das die Spuren der Eiszeit,  die Spuren des Urstromtales, in das Berlin hineingebaut wurde.

Wir tauchen aber auch ein in die heilende Kraft des Waldes und lassen uns Zeit in Kontakt zu kommen. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf  Pflanzen, Bäume, Steine, Tiere, Wasser, Wolken, Erde, wir schärfen unsere Wahrnehmung für uns selbst und gehen von dort aus in Kontakt mit der Umgebung.

Wir halten Zwiesprache, kommen bei uns an, können Fragen stellen, der inneren Stimme lauschen, ungewöhnliche Antworten empfangen. Die natürliche Umgebung unterstützt uns nicht nur dabei, sie trägt uns. 

Wir lassen unsere Begegnung entstehen aus der Unmittelbarkeit des Momentes - als Tanz, als Meditation, als Gebet, als Kunstwerk, ... das entscheidet jede/r frei für sich selbst - inspiriert von den Klängen und Gerüchen des Waldes, dem Gefühl auf der Haut, dem Boden unter den Füßen... eintauchen in eine Welt, die keine Grenzen kennt. 

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