Embodiment

Unter dem Begriff Embodiment versteht man die Einbettung des Denkens in den Körper, oder, stark vereinfacht gesagt, ohne Körperempfindungen ist kein Denken möglich. Denken ist also verkörpert im ganzen Körper. Ebenso sind auch Gefühle verkörpert und äußern sich in Gestik, Mimik und Körpersprache.

 

Embodiment bedeutet jedoch noch mehr, nämlich eine wechselseitige Beziehung: nicht nur Gedanken und Gefühle beeinflussen unseren Körper, im Extremfall in Richtung einer emotionalen Anatomie, sondern umgekehrt können wir über unseren Körper auch Gefühle verändern oder hervorrufen. Z.B. kann über die Verlängerung des Ausatmens mit geöffnetem Mund beim Ausatmen im menschlichen Körper Entspannung induziert werden, eine ganz einfache und praktische Methode. Oder durch das Einnehmen bestimmter Körperhaltungen können Gefühle wie Enge oder Weite, Freude oder Trauer ausgelöst werden.  

 

Der Embodiment- Effekt ist auch in den Heilenden Kräften im Tanz wirksam durch Tanzbewegungen, die Gefühle der Weite, Ruhe, Freude, Freiheit und Fülle hervorrufen können, die sog. Tanzarchetypen HKIT.

 

 

Literatur:

  • Fischer, Gabriele: In der Fülle baden. HKIT Verlag 2003
  • Fischer Gabriele: Die tanzende Heilerin und die heilende Tänzerin. HKIT Verlag 1994
  • Hüther, Gerald, et al.: Embodiment. die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen. Verlag Hans Huber 2006 
  • Keleman, Stanley: Verkörperte Gefühle. Kösel 1992

 

 

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